Trocknungsprofi
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Nutzen und Vorteile

Welche Vorteile bringt Ihnen die Pflanzenkohle:

 

 

- Tierhaltung


Pflanzenkohle wird seit Jahrhunderten bei Tieren zur Therapie von Verdauungsproblemen eingesetzt. Als Futtermittel wird Pflanzenkohle heute sowohl präventiv als auch therapeutisch besonders vor dem Hintergrund ihrer entgiftenden Wirkung eingesetzt. Die Kombination von Pflanzenkohle und Milchsäurebakterien (z.B. Sauerkrautsaft oder EM (Effektive Mikroorganismen)) führt zu einer Verdrängung von Fäulniserregern und zur Einführung einer Milchsäuregärung im Darm. Dies führt zu einer Verbesserung der Verdauung und Futteraufnahme.  Für den Einsatz von Pflanzenkohle liegen positive Erfahrungen für Rinder, Schweine, Hühner, Pferde, Ziegen, Schafe, Hunde und Katzen vor. 

 

 

- Bodenverbesserung


Der Eintrag von aktivierter Pflanzenkohle in den Boden sorgt für eine verbesserte Aufnahme- und Speicherfähigkeit der Böden für Wasser und der darin gelösten Nährstoffe. Bei Extremniederschlägen können Stocknässe und Erosionen besser vorgebeugt werden, auch immer häufiger drohende Trockenperioden können durch die Einbringung von Pflanzenkohle in den Boden besser überstanden werden. Daneben ist Pflanzenkohle aufgrund ihrer hohen Porosität ein ideales Habitat für Bodenorganismen wie Pilze und Bakterien, die in den Nischen der hochporösen Kohle einen geschützten Lebensraum finden, wodurch die Nährstoffumsetzung für die Pflanzen gefördert wird. Im Boden sorgt Pflanzenkohle auch für die Zunahme der Wurzelmykorrhizen, wodurch eine verbesserte Wasser- und Nährstoffaufnahme sowie wirksamer Schutz gegen Pflanzenschädlinge gewährleistet wird. Sie sorgt auch für Adsorption toxischer Bodenstoffe wie Pestizide, OCP und Schwermetalle, wodurch die Pflanzengesundheit und der Grundwasserschutz verbessert werden. Eine verbesserte Bodendurchlüftung und die gesteigerte Aktivität von N-Bakterien bewirken eine deutliche Reduktion der klimaschädlichen Methan- und Lachgas-Emissionen. Gleichzeitig fördert die Einbringung von aktivierter Pflanzenkohle die Nährstoffdynamik im Boden.

 

 

- Biogas

 

Anwendung der Pflanzenkohle in der Tierhaltung:

  • Futtermittel
  • Einstreu
  • Güllebehandlung

Pflanzenkohle in der Fütterung

Die Feststoffe aus einer Biogasanlage enthalten leicht flüchtige Nährstoffe, die bei unsachgemäßer Anwendung das Grundwasser z.B. mit Nitrat belasten können. Durch die Zugabe von Pflanzenkohle zu dem Nebenprodukt aus Biogasanlagen können die Nährstoffe direkt an der Pflanzenkohle fixiert werden.

 

Vorteile:

  • Pflanzenkohle in Biogas-Feststoffe vermindert das Auswaschen von Nährstoffen deutlich
  • Eine mögliche Geruchsbelästigung durch Gärrestrückstände nimmt merklich ab und erhöht damit die Akzeptanz für Biogasanlagen in der Bevölkerung
  • Durch die Zugabe von Pflanzenkohle wird das Nebenprodukt einer Biogasanlage wertvoller, weil mehr Nährstoffe für die Pflanzen zur Verfügung stehen

 

Neben diesen industriellen Anwendungsfeldern, gibt es zahlreiche weitere Einsatzbereiche von Pflanzenkohle

 

- Industrie 

 

Anwendungen in der Industrie:

  • Ersatz fossiler Brennstoffe
  • Reduktionsmittel in der Metallurgie
  • Filtration von Gasen und Flüssigkeiten
  • Farbstoff

 

Schadstoffe organischer als auch anorganischer Herkunft können durch den Einsatz von Pflanzenkohle als Filter von kontaminiertem Wasser immobilisiert bzw. abgetrennt werden. Dies beruht auf der Porosität und der großen Oberfläche von Pflanzenkohle. Zudem ist Pflanzenkohle negativ geladen mit Anionen wie Hydroxyl- und Carboxylgruppen, sie fungiert somit als Kationenaustauscher (Lee et al., 2010; Meyer, Glaser und Quicker, 2011;). Darüber hinaus besitzt der Kohlenstoff in Pflanzenkohle eine Graphitstruktur. Diese ermöglicht dem Kohlenstoff, mit anderen benachbarten Atomen oder Atomen von fremden Molekülen, lineare oder zyklische Bindungen einzugehen (R. Schlögl, 1994). Dadurch wird die Stabilität von Pflanzenkohle erhöht und somit seine Eigenschaft als Adsorbens verstärkt.

 

- Kläranlagen

 

Aufgrund ihrer hohen Adsorptionskapazität bzw. Bindigkeit sowie der Kationenaustauschkapazität ist Pflanzenkohle als Sorptionsmittel in Klär- und Filteranlagen geeignet.

In vielen Regionen Deutschlands sind Probleme mit Schadstoffen im Wasser noch nicht vollständig gelöst. Auch in Schwellenländern und Slumansiedlungen ist die Verfügbarkeit von hygienisch einwandfreiem Trink- und Brauchwasser stark eingeschränkt. Die klassische Abwasser-Reinigung erfolgt üblicherweise über eine mechanische Vorreinigungsstufe (z. B. mit Sieben, Rechen gefolgt von Absetzverfahren) anschließend erfolgt eine biologische Reinigung (z. B. Rieselfelder, Bodenfilter, Tropf-, Tauchkörper, Belebungsverfahren, Nitratverfahren, Faulverfahren) (Imhoff, Imhoff und Jardin, 2009). Untersuchungen zeigen, dass organische Substanzen durch Adsorption an Aktivkohle aus dem Wasser entfernt werden. Obwohl die Aktivkohle in der Lage ist, organische Stoffe aus dem Wasser zu filtern, bleiben ionische Substanzen wie Mineralien, Salz und Kalk im Wasser enthalten. Für die Entfernung solcher gelösten Salze (Ionen) werden Ionenaustauschmaterialien eingesetzt. 

Ein großes Problem im Wasser stellen Schadstoffe wie beispielsweise Schwermetalle, Pestizide und Stoffe anthropogenen Ursprungs dar. Durch die Landwirtschaft werden große Mengen Nitrat in Ackerböden eingebracht und treten über das Grundwasser wieder zutage. Quecksilber, Kadmium, Uran u. a. gelangen auch über Kunstdünger der Landwirtschaft in den Boden bzw. Grundwasser und sind bereits in sehr geringen Konzentrationen stark toxisch. Unzählige Substanzen werden eingesetzt, um Wasser mit immer höherem Kosten- und Energieaufwand zu reinigen. Auch der Einsatz von Chlor stellt mittlerweile erwiesenermaßen selbst wieder eine Gefahr dar.

Alles beginnt mit dem ersten Kontakt:

 

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Albstraße 18
89168 Niederstotzingen

Tel.: +49 (0) 73 25 - 951 66 49

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